Schneider Euro PC

8 Bit Home Computer

Prozessor :

Siemens 8088

mit bis zu 9,54 MHz

Schnieder Euro PC mit MM 12 Monitor Gebaut  : 1989
Speicher : 512  KB RAM
Betriebssystem :

MS DOS 3.3

GW-Basic

Auflösung / Farben :

Bis zu 720x384 /

Max.16 Farben CGA

Neupreis : 1600,- DM
Gezeigtes Gerät : Flohmarkt 10 € mit OVP und FDD360
Hauptanwendungen :  Textverarbeitung, Datenerfassung
Nachfolger : Euro PC II
Der erste eigene Computer der Schneider Computer Division in Deutschland : Der Euro PC. Ein XT Computer in einem Tastaturgehäuse. So war es damals üblich das PC´s in einem Gehäuse mit abgetrennter Tastatur waren und nicht wie ien Heimcomputer in einem Gehäuse für alles. Aber genau darauf zielte Schneider ab und das sehr erfolgreich. Der Computer verkaufte sich sehr gut. B ot er doch viel Leistung und kam auch gleich mit DOS und GW Basic daher, ein Komplettpaket also. Der MM 12 Monitor, wie oben abgebildet, bot ein bernsteinfarbenes Bild für die Hercules Grafik. Auch CGA war möglich, aber nur mit dem CM 14 Monitor. Das interne Diskettenlaufwerk arbeitete mit 3,5 Zoll DD Disketten und 720 KB Kapazität, üblich bei XT Computern. Es konnte extern noch eine Festplatte und ein weiteres Diskettenlaufwerk angeschlossen werden. Der Prozessor ließ sich im BIOS auf 4,77 - 7,15 oder 9,54 MHz takten. Ungewöhnlich, da normalerweise XT Computer über DIP Schalter konfigurieren lassen (wie der PC 10 von Commodore). Das war sehr komfortabel und fortschrittlich. Auch spätere Computer von Schneider boten viele ungewöhnliche Funktionen. Die Zußammenarbeit mit Amstrad war nicht mehr gegeben, alle Computer ab dem Euro PC waren Eigenentwicklungen. So wurde auch alles von Schneider finanziert, die billigen Fernost Computer boten ähnliche Leistung zu einem billigeren Preis. So gab Schneider dann die Computerentwicklung auf. In der Neuzeit werden nur noch Billig Rechner mit dem Schneider Label angeboten, dies sind aber nur normale PC´s die von dem Namen profitieren wollen. 
Hinten sind folgende Anschlüsse v.l. : Disk Drive Anschluss, Power Knopf, Harddisk, Monitor, Netzteilbuchse, Maus, Drucker und serieller Anschluss. Hinter der silbernen Blende konnte eine XT Karte eingesetzt werden. Eine pfiffige Idee und ungewöhnlich, da die ganze Karte im Gehäuse Platz fand. Auch das Netzteil war extern, konnte trotzdem am Computer ein - und ausgeschaltet werden.

Der Euro PC von hinten

Im Inneren ist links der Platz für die ISA Steckkarte, daneben das Board mit den IC´s. Ganz rechts das Disk Drive, welches über das Datenkabel die 5 Volt Spannung erhält.

Auf dem Board : Ganz unten links Grafik IC, daneben der Prozessor, die beiden beklebten IC´s sind BIOS und CMOS, oben rechts der Floppy und HD Controller, in der Mitte oben ein Steuerung Chip, ganz rechts unten die RAM Speicherbänke.  

Das externe 5,25 Zoll Diskdrive von Schneider namens FD360. Das steht dann auch passend gleich für die Kapazität der Disketten, 360 KB. Das Laufwerk hat ein internes Netzteil.
Die Festplatte mit 20 MB Kapazität. Wurde auch verkauft mit dem Aufdruck Schneider HD 20.
Vom Design her ein schönes Gerät, der CPC 664 oder auch der Commodore C 65 haben Ähnlichkeit.

Mit Monitor MM 12