Sega Mega Drive I + II

16 Bit Videospielkonsole

Prozessor :

68000 mit 7,61 MHz  

Z 80  mit 3,51 MHz I/O

Das Mega Drive von Sega Gebaut ab : 1987
Speicher :

128 KB RAM

Sound :

Texas Instruments Generator,

Yamaha FM Sythesizer

Auflösung / Farben :

Bis zu 320x224 / 

Max. 64 aus 512

Neupreis :

300,- DM M 1

199 ,- DM M 2

Gezeigtes Gerät :

15 € Flohmarkt M 1

5 € Flohmarkt M 2

Nachfolger : Saturn / Dreamcast
Nach dem großen Einbruch des Videospielmarkts 1983 dauerte es einige Zeit bis sich die großen Firmen wieder berappelten und an den Videospielmarkt einstiegen. Die Heimcomputer hatten die Vorherrschaft übernommen. Sega (SErvice GAmes) brachte das Master System auf den Markt, Nintendo das NES und läuteten damit die Generation der 8 Bit Konsolen ein. Da aber Ende der 80er Jahre die Heimcomputer dieser Zeit immer leistungsfähiger wurden, zog auch die Videospiel Industrie nach. Sega antwortete mit dem Mega Drive (in Amerika Genesis genannt). 1988 in Japan (wo sonst ?) erschienen, überraschte es mit einer großen Auswahl an hochwertigen Action Titeln. Technisch dem SNES in Grafik unterlegen, konnte es doch von der großen Erfahrung und dem Know How von Sega als Automatenaufsteller profitieren und es wurden excellente Titel präsentiert, die bis heute nichts von Ihrem Reiz verloren haben. Das Maskottchen Sonic der Igel oder Alex Kidd wurden perfekt auf das Mega Drive zugeschnitten. Hinten das Mega Drive Version 1 mit Lautstärkeregelung und Kopfhöreranschluss, Reset Knopf und Power Switch. Auch wenn es so aussieht, es ist kein CD ROM Laufwerk integriert. Vorne steht die Version II, es wurde kostengünstiger gefertigt ohne den Kopfhöreranschluss und Lautstärkeregler. Zudem passt der originale Sega Master System Converter nicht mehr.
EXT Anschluss, RF Out (für TV), AV Out (ebenfalls TV aber bessere Qualität) und der Power Connector.

Mega Drive

Eine 68000 CPU (ebenfalls wie im Amiga oder Atari ST), der Z 80 für die Kontrolle der I/O Anschlüsse und Soundausgabe, der Yamaha und TI Chip für die Sounderzeugung sowie die dicke Grafik Plane. Mit dem Master System Power Base Converter konnten auch alle Master System Spiele benutzt werden. Dazu wurde der Z 80 einfach als Prozessor benutzt.   Mega Drive inside
Hier das Mega Drive 1 mit 32x Aufsatz und Mega CD II. Ein wirkliches Kraftpaket, allerdings ist der Kabelaufwand mit 3 Netzteilen und Videoverbindungen umfangreich.

Auf dem unteren Bild fehlt das 32x, aber die Klammern für die Massseableitung sind noch eingesetzt.

Mega Drive 1 mit 32x und CD II

Mega Drive 1 mit CD II

Hier das Mega Drive II mit Mega CD II, schon optisch etwas passender und auch kleiner von der Stellfläche. Das Mega Drive wird (wie auch beim MD 1) durch eine angeschraubte Metallplatte mit dem Mega CD II verbunden um die Kontaktprobleme des ersten Mega CD zu verhindern.

 

Auf der Rückseite ist hinten der Power Eingang, der Mixing Eingang (3,5 Klinke) für die Tonsignale aus dem Mega Drive und der Chinchausgang für reinen CD Sound.

Mega Drive 2 mit CD II

Mega Drive 2 mit CD II von hinten

Das Zubehör des Mega Drive. Ein Controller und eine Standard Spiel Kassette mit Verpackung , hier Sonic the Hedgehog. Das Zubehör des Mega Drive
Zudem gab es auch einen Adapter namens 32x um die Konsole auf mehr Farben und 32 Bit Power aufzubohren. Aber der Erfolg blieb da leider aus, da das Sega Saturn kurze Zeit später mit CD Rom und 32 Bit RISC Prozessoren auf den Markt kam. Und nur wenige Software Entwickler stellten noch Software dafür her.

 

Auf der Rückseite die Video Ein-und Ausgänge sowie der Stromanschluss. Um das 32x zu erden und Wärme abzuleiten mussten im Megadrive Metallklammern eingesetzt werden.

Der Power Aufsatz

Der Power Aufsatz

Hier das amerikanische Sega Genesis. Technisch ziemlich gleich, NTSC Ausgabe und daher geringfügig schneller.
Die Verpackung des Mega Drive II. Geliefert wurde es mit Antennenadapter, Netzteil sowie einem Controller.
Kurios

Das Mega CD

Das hier abgebildete Mega CD war ein Untersatz für das Mega Drive und versah die Konsole mit der großen Kapazität von CD ROM und der Power eines zweiten 68000er Prozessors. In Europa aber nie erschienen, erst später als Mega CD II (siehe oben).

 Als besonderes Kuriosum gab es ein PC / Mega Drive Gespann in einem Gehäuse von der Firma Amstrad. Auf der PC Seite ein 386SX und mittels verschieben eines Reglers an der Front konnte man dann ein Mega Drive Modul einlegen und es konnte munter drauflos gespielt werden, während der PC weiterlief. Aber aufgrund des hohen Preises und der schlappen PC Leistung ein Flop. 

JVC brachte das Mega Drive mitsamt Mega CD in einem Gehäuse als Wondermega auf den Markt. Eine interessante Variante, aber ausserhalb Japans nie erschienen.

Special Link Maskottchen

Segaclassics.de : Alles über Sega und deren Konsolen. Seite in Deutsch.

 

Sonic der Igel

Sonic, der Igel. Ebenfalls ein Held aus Jump and Run Spielen.

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